Was ist der Unterschied zwischen Angst und Phobie?

Angst ist eine schüt­zen­de emo­tio­na­le Reaktion des Körpers, die dich dazu bringt, Gefahren zu ver­mei­den. Sie ist in ers­ter Linie ein natür­li­cher Instinkt. Stell dir vor, wie es wäre, wenn einem Menschen ein Gefühl der Angst vor­ent­hal­ten wür­de: Er könn­te ohne zu zögern aus dem 20. Stock sprin­gen … Angst ist gewis­ser­ma­ßen eine natür­li­che und not­wen­di­ge Reaktion, sie hat eine Schutzfunktion.

Jetzt spre­che ich jedoch von destruk­ti­ver Angst, von dem Gefühl, das unse­re Freiheit ein­schränkt, von Angst, die unge­recht­fer­tigt ist und manch­mal sogar von uns selbst auf­ge­bläht wird. Angst ist gefähr­lich, weil sie sich aus­brei­tet und inten­si­viert, wenn du sie nicht behin­derst. Angst macht aus einem Menschen einen Zwerg, macht ihn dumm und schwach. Und wenn er nicht mit Angst kämpft, wird der Tag kom­men, an dem die Angst beginnt, sein Leben zu bestim­men.

Phobie: bei der Arbeit mit Ängsten und Phobien ist es wich­tig, sie tren­nen zu kön­nen. Im Gegensatz zur Psychologie tren­nen sich die­se Konzepte in der medi­zi­ni­schen Psychotherapie nicht. Sie zeich­nen sich jedoch dadurch aus, dass Angst immer etwas Reales ist und eine Phobie Phantasie ist, die noch nicht in der Realität ist.Wenn du Angst hast, im Flugzeug zu sit­zen, wenn sei­ne Flügel vibrie­ren und er durch eine tur­bu­len­te Zone geht, dann ist dies Angst. Und wenn du schon beim Gedanken dar­an bist, dass du dich in einem Flugzeug befin­dest, das in die Turbulenzzone fällt, zit­terst du bereits – dies ist eine Phobie. (Werbung: Phobien lösen)

Das Gefühl der Angst ist für alle tie­ri­schen Kreaturen und ins­be­son­de­re für einen Mensch mit sub­ti­ler geis­ti­ger Organisation natür­lich. In einer extre­men Situation im mensch­li­chen Körper wird das Hormon der Angst, Adrenalin, frei­ge­setzt, was auf eine Gefahr hin­weist. Im Gegensatz zu Tieren kann der Mensch jedoch nicht nur ech­te, son­dern auch ima­gi­nä­re Bedrohungen fürch­ten, die er mit sei­ner Vorstellungskraft erzeugt.

Die Ängste des Menschen tre­ten immer sehr schnell auf, und es ist nicht leicht, jedes Mal die Angst los­zu­wer­den. Die Psychologie der Angst ist für jeden selbst­ver­ständ­lich – jeder emp­fin­det Angst und Feigheit, unab­hän­gig von geis­ti­ger oder kör­per­li­cher Entwicklung. Jeder Mensch hat jedoch sei­ne eige­nen Ängste und Phobien. Jemand hat Angst vor Hunden, jemand vor Krankheiten, jemand vor dem Tod. (Werbung: Angst in Neugier wan­deln)

Wir haben den größ­ten Teil unse­rer Gefühle durch Angst ersetzt.

Paulo Coelho

Die Gründe für die Mehrheit der Ängste sind unzu­rei­chen­des Selbstbewusstsein, nega­ti­ves Denken und die Darstellung von unrea­lis­tisch über­trie­be­nen Anforderungen an sich. Um die Angst zu über­win­den, soll­test du dich bewusst machen, dass du sie auf die glei­che Weise los­wer­den kannst, wie du es ihm gestat­ten, dich selbst zu beherr­schen. (Werbung: Innere Konflikte lösen)

Vielleicht kennst du den Wirkungsmechanismus der Angst nicht und ließ ein­fach die Dinge ihren Lauf, so dass zer­stö­re­ri­sche Gedanken immer tie­fer in dei­nem Unterbewusstsein Wurzeln schla­gen kön­nen.

schnelle Selbsthilfe bei Angst

Wenn du dich selbst nicht beein­flusst, wer­den ande­re es für dich tun. Wenn du nicht dar­auf ach­test, dass dein Unterbewusstsein mit posi­ti­ven Inhalten gefüllt ist, strö­men unkon­trol­liert Gedanke aller Art. Schließlich isst man nicht alles, son­dern behan­delt Speisen selek­tiv. Warum ist es dir weni­ger wich­tig, dein geis­ti­ges Essen zu wäh­len?

Wenn kon­struk­ti­ve posi­ti­ve Gedanken in dei­nem Gedächtnis ver­an­kert sind, ver­lie­ren Programme mit nega­ti­ver Natur ihre Bedeutung und das Gefühl der Angst nimmt all­mäh­lich ab. 

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Ein Kommentar

  1. Ich habe jeden Morgen Angst auf­zu­ste­hen. Die Angst lähmt mei­nen gan­zen Körper und ich ver­spü­re so ein star­ken Druck im Hals , als wenn ich ersti­cken wür­de. Angst den Tag zu bewäl­ti­gen. Ich habe sogar Angst zu duschen. Es ist so quä­lend und ich hal­te es kaum noch so. LG. Brigitte

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