Magen – Organsprache

Der Magen – sei­ne Aufgaben sind: Nahrung auf­neh­men, mischen, säu­ern, ver­flüs­si­gen und wei­ter­lei­ten. Er nimmt alles auf, was wir schlu­cken, sei es kör­per­lich oder psy­chisch. Unter ande­rem: Belei­di­gun­gen, Verletzungen ver­ba­ler Art, Unterdrückung, unge­rech­te Behandlung, Demütigungen, Wut, Groll, Kummer, Kränkungen usw. Wenn unse­re Bedürfnisse und Wünsche in Konflikt mit unse­rem all­täg­li­chen Leben gera­ten, bekom­men wir Magenprobleme.

Probleme mit dem Magen – mög­li­che see­li­sche-psy­chi­sche Ursachen:

  • du bist inner­lich unru­hig, selbst­zer­stö­re­risch und sehr selbst­kri­tisch, du hast wenig Selbstvertrauen, dir fehlt es an dem Gefühl der Geborgenheit (Opferrolle);
  • du hast Probleme auf finan­zi­el­ler oder beruf­li­cher Ebene,
  • du reagierst nega­tiv und „sau­er“ auf dei­ne Wirklichkeit;
  • du bist gereizt und wütend auf etwas oder jeman­den, das oder den du nicht „ver­dau­en“ kannst;
  • du fühlst dich nicht akzep­tiert und ange­nom­men;
  • du willst zu viel inte­grie­ren;
  • blo­ckier­tes geis­tig-see­li­schen Wachstum;
  • du tust vie­le Dinge, um ande­ren zu gefal­len und zum Wohl der Gemeinschaft;
  • du mutest dir zu viel zu;
  • du bist unfä­hig Kritik zu akzep­tie­ren, zu ver­ar­bei­ten und zu „ver­dau­en“; das­sel­be gilt auch für alle geis­tig-see­li­schen Probleme, die du hast;
  • du ekelst oder regst dich zu oft auf;
  • du bist schnell ver­är­gert, wütend, aggres­siv bzw. sau­er auf jeman­den (Säure greift ein, ätzt, beißt, zer­setzt);
  • ent­we­der kannst du dei­ne Aggressionen über­haupt nicht äußern oder du bist über­trie­ben aggres­siv;

Du schluckst dei­ne Emotionen run­ter, statt sie her­aus­zu­las­sen…

  • dir fehlt die Fähigkeit zur Konfliktbewältigung und so über­wäl­tigt der Konflikt letzt­lich dich selbst – durch chro­ni­sche Konflikte kommt es zur Schleimhautveränderung (Gastritis – Selbstverdauung; Magengeschwür – Durchlöcherung der Magenwand);
  • du hast das Bedürfnis nach Liebe, fühlst dich unge­liebt (kom­pen­sierst es evtl. mit dem Rauchen);

  • du hast ein über­trie­be­nes Schutzbedürfnis;
  • du möch­test dich nicht mit bestimm­ten Emotionen gegen­über Menschen oder Situationen aus­ein­an­der­set­zen, schiebst die Emotionen bei­sei­te, sie sam­meln sich und „gären“ vor sich hin;
  • du kannst nega­ti­ve Momente aus dei­ner Vergangenheit nicht los­las­sen;


MagenFreude

  • du lei­dest unter gro­ßen Ängsten, am meis­ten unter der Angst vor Herausforderungen;
  • du emp­fin­dest die Welt als unge­recht, du fühlst dich wie ein Niemand, du fühlst dich unge­recht behan­delt und macht­los dage­gen;

  • du bist eifer­süch­tig und/oder nei­disch;
  • du hast zu viel Stress, reagierst zu vor­schnell auf dei­ne Probleme, du denkst nicht nach und löst damit dei­ne Probleme nicht wirk­lich, son­dern ver­la­gerst sie nur;
  • etwas an dei­nem Leben liegt dir „schwer im Magen“ und kann nicht ver­daut wer­den, es artet in einen unlös­ba­ren Konflikt aus;
  • du hast Anspruch auf Verwöhnt- und Versorgt wer­den ohne Gegenleistung;
  • du fin­dest man­che Situationen absto­ßend und ekel­er­re­gend, sodass dein Magen sich wei­gert sie zu ver­dau­en.

Was brennt in dir?
Was macht dich wütend?

Worauf bist du sau­er? Was gefällt dir nicht?
Welche Situation kannst du nicht „ver­dau­en“?

  • Du muss ler­nen dei­ne Gefühle aus­zu­drü­cken, dir dei­ne Gefühle bewusst zu machen, Konflikte bewusst zu bear­bei­ten und Eindrü­cke bewusst zu ver­dau­en;
  • du muss end­lich erwach­sen­der und selbstständi­ger wer­den; ler­nen, auf eige­nen Beinen zu ste­hen!

Redewendungen-Volkssprache über den „Magen“
Anleitung – Entschlüsselung der Organsprache


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