Krankheiten

Um wieder gesund zu werden bzw. gesund zu bleiben, muss man erst verstehen, was eine Krankheit überhaupt ist. Warum werden wir krank?

Alles in unserem Universum befindet sich im Gleichgewicht und in Harmonie. Ohne Gleichgewicht gäbe es kein Universum. Genau wie in unserem Körper und in unserem Geist ist alles harmonisch und befindet sich im Gleichgewicht.

Damals, z.B. in der Antike, konnte man wunderschöne Körper in Form von Statuen sehen. Es galt der Satz mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper, den meisten eher bekannt als „in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist“, was aber den Sinn dahinter genau umkehrt.

Er passt zwar eher zu unserer nach außen hin orientierten Gesellschaft, in der man sich für gesund hält, solange man nur äußerlich fit und vital ist.
Doch nur weil man sportlich ist und sich halbwegs frei bewegen kann, heißt das nicht, dass man sich auch glücklich und ausgeglichen fühlt. Man mag physisch gesund sein, aber richtet man sich zu sehr am rein körperlichen Befinden aus, so kann einem die innere Verfassung einen Strich durch die Rechnung machen.

In der Zeit des Hippokrates betrachtete man Gesundheit als körper-seelische Gesamtharmonie des Menschen mit sich selbst. Eine Krankheit wurde entsprechend als Störung dieser Harmonie angesehen, deren Ursache man im Geist angesiedelt sah und die sich lediglich körperlich Ausdruck verschaffte.

Für die häufigsten ist unsere Psyche verantwortlich – der Körper zeigt uns nur die Symptome. Ein Symptom ist ein Signal, das Aufmerksamkeit auf sich lenkt, es nötigt uns dadurch uns Fragen zu stellen, bestenfalls unsere Gewohnheiten und Glaubenssätze zu hinterfragen, um das Störende wieder entfernen zu können.

Dieses Wissen erleichtert nicht nur die aktuelle Krankheit, es kann kommende verhindern.

Wenn wir also auf der seelischen Ebene aus dem Gleichgewicht geraten, werden wir krank. Wie schon der Schriftsteller Peter Altenberg sagte: „Die Krankheit ist der Aufschrei einer beleidigten Seele“.

Die Krankheit zeigt uns genau wo und was uns aus dem Gleichgewicht bringt. Wir müssen herauszufinden, was die Seele beleidigt hat und dafür gibt uns unser Körper die notwendigen Hinweise.

Beispielsweise:
Thrombose – zeigt, dass das Blut statt flüssig zu sein, sich verfestigt, gerinnt und verklumpt. Das kann bedeuten, dass der Mensch in seinem Bewusstsein träge ist und seine Meinungen zu festen Ansichten und Urteilen geronnen sind. So gerinnt auch im Körper, was eigentlich flüssig sein sollte.
Erste Hilfe bei Allergie
Allergien – zeigen uns, dass wir mit Wut oder Frustration gegenüber einem Menschen oder einer Situation stehen, der oder die in Verbindung zum allergieauslösenden Produkt steht. (Gegen wen oder was bin ich allergisch?).

Hautkrankheiten – zeigen uns, dass wir körperlichen Kontakt nicht haben wollen oder wir Angst vor Menschen/Gesellschaft haben und somit soziales Leben vermeiden wollen. Andere Gründe können auch sein – sich selbst nicht annehmen; sich selbst nicht mögen.

Schmerzen – sind eine Art der Selbstbestrafung aufgrund eines Schuldgefühls (manchmal stehen Schmerzen im Zusammenhang mit einem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit oder mit Angst oder Wut); Gefühl, nicht gut genug zu sein.

Meistens entsteht eine Krankheit durch das Festhalten und Unterdrücken von negativen Gefühlen, Ängsten, Kränkungen oder Emotionen wie Hass, Wut, Neid usw.

Dieses Wissen ist sehr wichtig. Viele Menschen können selbst die Ursache ihrer Krankheit herausfinden, um schnell wieder gesund zu werden und ihr Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Natürlich muss zunächst immer eine gründliche medizinische Untersuchung vorangehen.

Doch wenn wir die Ursache unseres Leids klar erkennen und unser Verhalten (unsere Denkweise) ändern, ist der Körper imstande sich selbst zu heilen. Ärzte können nur kurieren – heilen muss der Körper selbst.

Krankheiten (a-z) – eventuelle psychische/seelische Ursachen hier weiter lesen

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